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Ein Festival für alle: Das war das Every Body In. 2020

Am 22. Februar 2020 feierte das Every Body In. Festival sein Debüt – Österreichs erstes Festival für Diversität und Körperkultur. Dazu kamen rund 380 Besucher*innen zu einem facettenreichen Programm in den Wiener Reaktor. Bei Workshops, Vorträgen, Kunst & Kultur drehte sich alles um Körperideale, Tabus und Geschlechterollen – und wie man diese aufbrechen kann. Neben einem Konzert von Lisa Pac, Workshops, einem Poetry Slam und verschiedenen Diskussionen war die Keynote von Laura Gehlhaar bestimmt ein Highlight des Tages – doch wirf selbst einen Blick auf unser Aftervideo! 

 

 
 

Das Every Body In. Festival in Bildern

 

Talks, Panels & Discussions

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Arts, Crafts & more

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Keynote von Laura Gehlhaar


Die Berliner Autorin, Beraterin und Speakerin Laura Gehlhaar engagiert sich seit Jahren für mehr Inklusion und Diversität in verschiedensten Lebensbereichen. Sie berät Unternehmen und hält Vorträge über Inklusion und Barrierefreiheit. Auf ihrem Blog Frau Gehlhaar schreibt sie über das Großstadtleben und das Rollstuhlfahren. Im September 2016 erschien ihr erstes Buch „Kann man da noch was machen?“ im Heyne Verlag.


Sie pfeift bekanntlich auf das Urteil anderer und hält wenig vom Begriff „Schönheit“. In ihrer Keynote beim Every Body In.-Festival wirft sie einen kritischen Blick auf den Schönheitsbegriff und die Body-Positivity-Bewegung und spricht darüber, warum Frauen mit Behinderungen doppelte Diskriminierung erfahren.

Hier geht's zum Interview mit Laura Gehlhaar!




 Acoustic Session mit Lisa Pac


Das musikalische Talent wurde der Wienerin Lisa Pac bereits in die Wiege gelegt, ist sie doch die Tochter eines Klarinettisten der weltberühmten Wiener Symphoniker. Bereits im Kindesalter erlernte sie Piano, danach folgte die Akustikgitarre und als 18-Jährige verschlug es sie schlussendlich nach London, wo sie am renommierten „Institute Of Contemporary Music Performance“ studierte.
Voller Skills und Inspiration zog es Lisa Pac wieder zurück in die Heimat – es war Zeit ihre eigene neue Musik herauszubringen. Das gelingt ihr sehr erfolgreich: Das Publikum liebt den coolen, leichten und feinfühligen Sound in ihren Songs "You & I" oder "Helium". Kein Wunder, dass Lisa Pac in den aktuellen Radiocharts rauf und runter gespielt wird.

Beim Every Body In. Festival freuen wir uns auf eine exklusive Acoustic Session von Lisa Pac.

Hier reinhören!

 

Das Programm 

 

 
 

Panels, Talks & Themen

Is beauty a beast?

Schönheitsideale in Fashion & Lifestyle


„Schönheit“ ist längst nichts Abstraktes mehr, sondern hat einen realen Marktwert – wer gängigen Schönheitsidealen entspricht, hat bessere Chancen im Job, bei Gehaltsverhandlungen oder sogar Vorteile im Gesundheitssystem. Dadurch entsteht nicht nur reale Diskriminierung, sondern auch massiver Druck, vor allem auf Frauen*.
Die Fashion- & Lifestyleindustrie lebt von und mit Schönheitsidealen. Von Photoshop bis hin zu Influencermarketing – Werbung, Mode und Lifestyle sind voll mit dem gleichen TypusMensch. Ein vermeintliches Ideal, das nur eine Minderheit repräsentiert. Doch kann und soll sich eine Branche, in der sich alles um Körper dreht, je von den Schönheitsidealen ihrer Gesellschaft lossagen? Beeinflussen Marken die Werterhaltung einer Gesellschaft oder spiegeln sie nur, was schon da ist?
Und wollen Kund*innen überhaupt „echte“ Menschen sehen?

Fight like a girl

Rollenbilder in Kindheit & Erziehung


Rollenbilder, Körperideale und Stereotype manifestieren sich von Kindheit an – und werden oft instrumentalisiert z. B. in der Werbung oder Spielzeugindustrie: Puppen sind für Mädchen, Feuerwehrautos für Buben. Mädchen sind hübsche Prinzessinnen und tragen Pink, Buben die mutigen Abenteurer in Blau.

Wie wirken sich solche Stereotype, Erwartungen und Schönheitsideale langfristig auf Kinder und Jugendliche aus?
Wie kann man als Elternteil entgegenwirken und möglichen Druck nehmen?
Eltern und Interessierte können sich in entspannter Atmosphäre bei einer Diskussion mit der Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Lechner und dem Psycho- & Sexualtherapeut Johannes Wahala austauschen.
Moderiert wird die Diskussion von der Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin Stefanie Summerauer.

Let's talk taboo

Von Menstruation, Geburt und Menopause


Frauenkörper und weibliche Sexualität sind noch Tabus. Das führt oft zu einer negativen Einstellung gegenüber dem eigenen Körper. Obwohl in den Medien von einem „Menstruationshype“ gesprochen wird – sprich, der Enttabuisierung der Periode in sozialen Medien – ist das Thema noch längst nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
Vor allem junge Mädchen und Buben haben enorm große Wissenslücken beim Thema, wie erdbeerwoche (ein Unternehmen für nachhaltige Monatshygiene) in einer Studie festgestellt. Auch über andere Themen, die den weiblichen Körper betreffen, herrschen Tabus: Masturbation, weibliche Lust, Geburt, postnatale Depression, körperliche Veränderungen nach einer Geburt, Menopause, Sexualität in höherem Alter – die Liste ist lang.

Um ein gesundes Körpergefühl zu entwickeln und sich in der eigenen Haut wohlzufühlen müssen diese Tabus aufgebrochen werden – doch wo anfangen? Lasst uns gemeinsam drüber reden – beim Every Body In.

Spotlight: Female Body

Frauenkörper in der Öffentlichkeit


Frauenkörper sind ein Politikum. Das beginnt beim Verbot von weiblichen Nippeln in sozialen Medien und hört bei Schlagzeilen über die Outfits von politischen Entscheidungsträgerinnen längst nicht auf. Frauenkörper werden seit jeher objektifiziert, sexualisiert, tabuisiert oder mystifiziert. Vor allem Frauen*, die in der Öffentlichkeit stehen, werden häufig auf ihr Äußerliches reduziert. Sie stehen oft unter enormen Druck, gewissen Idealen zu entsprechen – und das unabhängig von Rolle oder Branche. Ob Politik, Journalismus, Social Media oder TV: Der Druck, gängigen Schönheitsidealen zu entsprechen ist auch im Jahr 2019 nicht weniger geworden.

Wieso löst der weibliche Körper nach wie vor so hitzige Debatten aus? Wie gehen Frauen*, die in der Öffentlichkeit stehen, selbst damit um? Was bedeutet der Körperkult für Psyche und Gesellschaft?

 

DIE LOCATION 

REAKTOR
Geblergasse 40
1170 Wien

 
 

<br> ÜBER DAS EVERY BODY IN.


ÜBER DAS EVERY BODY IN.

Wir bei SKINY haben das Every Body In Festival aus mehreren Gründen ins Leben gerufen: Zum einen sind wir überzeugt, dass es mehr Austausch und Mut zu Tabuthemen rund um das Thema Körper braucht. Zum anderen, wollen wir alle Menschen dazu ermutigen, sich in der eigenen Haut wohlzufühlen. Denn SKINY steht für Selbstbewusstsein – und für freche, bequeme, unkomplizierte Bodywear, designed, um mit viel Liebe getragen zu werden. SKINY ist für jeden gedacht. Sprich für EVERYBODY und auch EVERY BODY.

Schaut in der Expo-Area vorbei und überzeugt euch selbst!

 
 

 

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Wenn du noch Fragen zum Festival hast, erreichst du uns auch unter everybodyinfestival@skiny.com

 

 

 

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